Ketose, Diät und Gesundheit – So schaffst Du es auch!

Ketose ist ganz einfach. Ketogene Shakes

Ketose, Diät und Gesundheit – So schaffst Du es auch!

Ketose, Diät und Gesundheit, diese drei Wörter höre ich sehr oft, wenn mich Menschen über meine Ernährung fragen. In diesem Artikel möchte ich dir einen Überblick geben, was es mit der Ketose auf sich hat. Wenn du noch mehr wissen magst, lade ich dich ein auf meiner Seite einfach etwas zu stöbern. Dort findest du noch mehr Wissen über das Thema Ketose Ernährung und Diät. Neben Lebensmittelvorstellungen gibt es viele tollen Rezepte, welche du ausprobieren könntest.

Hier noch ein kleiner Hinweis: Ich brauche deine Hilfe! Dieser Artikel lebt! 😀 Ich bin zur Zeit viel unterwegs und schreibe die Texte gewissermassen live vor deinen Augen. Immer wenn ich etwas Zeit habe, kommen wieder ein paar Zeilen hinzu. Du kannst mitbestimmen um Welche Themen es noch in diesem Artikel gehen darf. Wenn du Fragen oder Anregungen hast, dann schreibe einfach einen Kommentar unter den Artikel mit dem Stichwort Ketose. Ich füge dann deine Anregungen in den Artikel mit ein. Ich danke dir jetzt schon für dein Verständnis und Hilfe! Jetzt, aber erstmal wissenswertes über die Ketose. Dank & Gruß, Martin

Ketose – Was ist das?

An sich ist die Ketose die medizinische Bezeichnung für einen Stoffwechselzustand, bei dem der Körper Fett verarbeitet anstelle von Kohlenhydraten. Mit einer kohlehydratreichen Ernährung arbeitet unser Körper mit den Kohlehydraten als Brennstoff. Erst wenn das letzte Kohlenhydrat aufgebraucht ist, greift er auf Fett als Energielieferant zurück. In den heutigen industrialisierten Gesellschaften besteht allerdings die Nahrung zu großen Teilen aus Kohlehydraten, wie Zucker oder Weizen. Deswegen kommt man ohne eine Ernährungsumstellung nur selten in den Zustand der Ketose.

Ketose – Wie komme ich in diesen Zustand mit einer Diät?

Eigentlich ist es ganz einfach in Ketose zukommen. Entziehe dem Körper die Möglichkeit Kohlenhydrate als Brennstoff zu nutzen! Hier sind die 3 essentiellen Schlüssel, die du beachten musst.

1. Schlüssel – Der Ketose-Fettbedarf in Gewicht ist mindestens über der Summe von Kohlehydrat- und Eiweissanteil + 10g. (F = KH + E +10g)

Damit der Körper auch weiß, das er Fett verbrennen soll, braucht er einen Wink mit dem Zaunpfahl. In vielen Studien wurde herausgefunden, dass der Fettanteil 60 – 80 % der Kalorien ausmachen sollte. In diesem Fenster stellt der Körper auf Ketose um. Als Faustformel nehme ich gerne das Gewicht der zugeführten Kohlenhydrate und Eiweisse plus 10g. Damit bestehen mindestens 70% der Tageskalorien aus Fett. Wenn ich abnehmen will gilt diese Formel mit +10g. Wenn ich mein Gewicht halten oder sogar zunehmen mag, erhöhe ich einfach den Fettbedarf. Anhand der Waage und dem regelmäßigen Messen meines Bauchumfanges kann ich so gut erkennen wieviel Fett ich brauche.

2. Schlüssel – weniger als 50g Kohlehydrate pro Tag ist der Schalter für den Körper um auf Ketose/ Fettverbrennung zu schalten. Profi-Tipp: Bleib unter 20g!

In Studien wurde untersucht, ab wann der Körper quasi erst gar nicht versucht großartig Kohlehydrate zu verbrennen. Die Schwelle liegt bei 50g Kohlehydrate pro Tag. Hier noch ein kleiner Tipp von Keto-Profis: In vielen Studien und Berichten wurde folgendes bemerkt. Wenn man unter 20g Kohlehydrate pro Tag zu sich nimmt, reduziert sich das Hungergefühl auf ein Minimum. Ich habe das selbst getestet und viele Keto-Freunde geben mir das selbe Feedback. Unter 20g Kohlehydraten pro Tag fällt es den meisten schwer viel über den Tag zu essen. Auch die typischen Fressatacken kommen fast gar nicht auf, weil sie selten Hunger verspüren.

3. Schlüssel – Weniger Eiweiss ist mehr in der Ketose –  0,9g – 1,8g E / kg Fettfreiemasse

Eiweiss verwendet der Körper für den Aufbau und Erhalt des Menschen. Wenn wir mehr Eiweiss zu uns nehmen wandelt er dieses teilweise in Glucose/ Kohlenhydrate um. Das kann sich negativ auf die Ketose auswirken. Denn wenn wir über die Schwelle von 50g Kohlehydraten kommen, fliegt man fast automatisch aus der Ketose. Deswegen ist es wichtig, nicht zu viel Eiweiss aufzunehmen. Laut der Fitnessindustrie soll man zwischen 2-3g pro kg Körpergewicht zu sich nehmen. In meinem Fall wären das ca. 200g Eiweiss pro Tag. Ich persönlich fliege ab etwa 100g Eiweiss pro Tag schon aus der Ketose. Wieso empfielt aber die Industrie einen so hohen Wert. Nun, das ist meine ganz persönliche Meinung. Wenn ich etwas verkaufen möchte, würde ich auch jedem erzählen du brauchst mehr. Was sagt die Wissenschaft zum idealen Eiweisskonsum? Sie sagt als 0,9g-1,8g E/ kg Fettfreiermasse braucht keine Mensch. Wichtig! Die Fettfreiemasse ist nicht dein Körpergewicht!

Was ist die Fettfreiemasse (FFM)?

Die FFM ist dein Körpergewicht „minus“ das Gewicht deines Körperfettes. In meinen Recherchen habe ich für mich herausgefunden, dass sich fast alle Personen in ihrer Körperzusammensetzung sehr ähneln. Dabei ist es egal ob man besonders schlank oder überproportioniert ist. Frauen haben meist um die 45kg und Männer 60kg Fettfreiemasse. Wenn du deinen Wert genau ausrechnen magst, empfehle ich dir dein Körperfett mit einem Calipper zu messen. Diese Messung ist sehr genau, zu Hause durchführbar und sehr kostengünstig im Vergleich zu einer professionellen Vermessung beim Spezialisten. Von normalen Körperfettwagen kann ich nur abraten. Sie sind sehr ungenau, manche zeigen sogar minütlich einen anderen Wert an. Und da die meisten Waagen nur einen Sensor im Fussbereich haben, messen sie nur den halben Körper. Die Fettfreiemasse der meisten Menschen bewegt sich also zwischen 45-60kg.

Wieviel Eiweiss benötigt man?

In vielen klinischen Studien wurde herausgefunden, das es keinen Sinn macht mehr als 1,8g Eiweiss pro Fettfreiemasse zu sich zunehmen. Das Eiweiss welches nicht benötigt wird, wird in Kohlehydrate umgewandelt, welcher sich für unseren Ketoseeffekt negativ auswirkt. Der Wert von 1,8g / kg FFM gilt für Kraftleistungssportler, deren Leben aus jeden Tag hartem Gewichtstraining besteht, wie z.B. Olympia Gewichtheber. Für Ausdauer Leistungssportler wurde ein Wert von 1,3g E/kg herausgefunden. Dieser Wert gilt also für Personen die pro Woche mehr als 100km laufen. Für Bürohengste und Blogger ist ein Wert von 0,9g E/kg Fettfreiemasse ideal, so zeigen es Studien den vergangen 20 Jahre. Diese Werte sollen für diese drei Gruppen auch nicht unterschritten werden, um eine gesunde Muskulatur aufzubauen und zu erhalten. Somit ergibt sich Eiweisskorridor. Sinnvoll scheint für Frauen (FFM 45kg) von 40,5g – 81g und für Männer (FFM 60kg) 54g – 108g Eiweiss pro Tag.

Wieviel Eiweiss ist nun gut für mich um ideal in der Ketose zu sein?

Du könntest tageweise entscheiden wieviel du zu dir nehmen magst, je nachdem was du an diesem Tag vorhast. Willst du ins Gym und hart trainieren, sind 1,8g E / kg FFM super. Bist du heute in der Laune 10 oder mehr Kilometer zu laufen, liegst du mit 1,3g E/FFM richtig. Hast du heute nur vor keinen Sport zu machen sind 0,9g E/ kg FFM genau das was dein Körper benötigt. Natürlich gibt es auch Berufe die anstrengender sind als vor einem PC zu sitzen. Wenn du dich auch dazu zählst erhöhe deinen Eiweissbedarf moderat.

Ich persönlich möchte nicht jeden Tag neu ausrechnen wieviel Eiweiss ich brauche. Deshalb nehme ich den Durchschnittswert einer typischen Woche von mir. Und nutze diesen Wert für jeden Tag. (1 mal ins Gym, 2x Laufen, Im Job meist sitzende Tätigkeiten = 1,18g / kg FFM = ca. 70g E pro Tag).

Zusammenfassung der 3 Ketose-Schlüssel

Wir brauchen jeden Tag Fette, Kohlenhydrate und Eiweiss. Diese müssen richtig verteilt werden um in Ketose zu kommen und zu bleiben. In der Literatur wird diese Verteilung auch als Macroverteilung bezeichnet.

Hier ist meine typische Macroverteilung – Meine Faustformel für Ketose

pro Tag:

 kein Sport2-3 x pro Woche Sportsehr viel Sport
Kohlenhydrateunter 50g
Eiweiss60g80g100g
Fettmindestens KH + E + 10g

Das ist meine typische Macroverteilung und meine Faustformel. Individuelle Werte können von Mensch zu Mensch leicht abweichen. Der Eiweisswert sollten vorher einmal individuell ausgerechnet werden

Ketose – Wie funktioniert Abnehmen und Zunehmen?

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Ketose – Wie kann ich einfacher einkaufen?

Um in die Ketose zu kommen müssen wir unsere Macroverteilung gut im Auge behalten. Ich mache das in dem ich von vornherein Lebensmittel einkaufe die der Ketose zuträglich sind. Da fast Alle Lebnsmittel, außer Obst und Gemüse, auf der Packung eine Zutatenliste und die Macroverteilung stehen haben, benutzte ich folgende Eselsbrücken für meine Einkäufe.

 Sehr GutGutNicht Gut
Trinken0g KH pro 100ml<1g KH pro 100ml>1g KH pro 100ml
ObstAvocadoBeerenRestliches Obst
Gemüsegrünes & weißes Gemüsegelbes Gemüse inkl. Tomatenrotes Gemüse
Allgemein inkl. Nüsse<5g KH pro 100g<10g KG pro 100g>10g KH pro 100g
Allgemein inkl. NüsseFettanteil >> EiweissanteilFettanteil ca. EiweissanteilFettanteil << Eiweissanteil
< kleiner> größer>> viel größer<< viel kleiner

„SEHR GUT“ bedeutet natürlich, dass ich bei diesen Produkten hemmungslos zugreifen kannst.

„GUT“ heißt, dass ich diese Produkte gut benutzen kannst um meinen Eiweißhaushalt zu decken.
!Achtung! Denn es gibt auch zu viel Eiweiss für die Ketose.

„NICHT GUT“ bedeutet nicht das ich total auf diese Lebensmittel verzichten muss. Allerdings wird es schwer meine Macroverteilung zuerreichen, wenn ich es mit diesen Produkten übertreibe.

Mein Tipp! Wenn ich nicht total streng Ketose-Style leben möchste, dann wähle ich Lebensmittel aus jeder Kategorie.

Als Beispiel nehme ich da gerne einen leckeren Schoko-Donut. Ein Donut hat ca. 21g Kohlehydrate, ist also „NICHT GUT“! Allerdings wenn ich nur einen am Tag essen würde, wäre das vollkommen ok, da ich ja noch weit unter den 50g Kohlehydraten pro Tag wäre. Ich muss dann nur schauen, wie ich zu meinem Fett- und Eiweissanteil komme. Für das Fett können mir Produkte aus dem SEHR GUT Bereich helfen. Und für den Eiweissanteil Lebensmittel aus dem GUT Bereich.

Ketose – Wie lange dauert es bis der Körper sich angepasst hat?

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Ketose – Für Wen ist diese Ernährungsform nicht geeigent? (aus Gesundheitsgründen)

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Ketose – Was habe ich Gesundheitlich davon?

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Ketose – Welche Nebenwirkungen kann es geben?

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Ketose – Meine Buchtipps

Wenn mehr Lesestoff zur Ketose und Ketogenen Ernährung brauchst, habe ich für dich 5 Bücher gefunden. Du findest sie alle in deiner Buchhandlung oder bei Amazon. Wenn du auf das Bild klickst, kommst du direkt zu Amazon.

Ketose Buchtipp No.1 – Das Keto-Prinzip: Ketogen ernähren mit Kokosöl und Fett: Starke Schilddrüse – gesunder Stoffwechsel – dauerhafte Gewichtsabnahme

448 Seiten kompaktes Wissen über Ketose und die Ketogene Ernährung. Der Autor Bruce Fife ist Ernährungsexperte und in den USA als Arzt für Naturheilkunde tätig. Als Referent, Herausgeber eines Newsletters und als Autor zahlreicher Bücher rund um Gesundheits- und Ernährungsthemen hat er sich international großes Renommee erworben. Er leitet das Coconut Research Center in Colorado Springs (USA), kennt alle wissenschaftlichen Studien zum Thema Kokosfett und hat zahlreiche praktische Erfahrungen damit gesammelt. Seine Erkenntnisse über die gesundheitsfördernden Kräfte der Kokosnuss vermittelt er weltweit in Vorträgen und Seminaren.

Ketose Buchtipp No.2 – Ketoküche für Einsteiger: Rezepte und Kraftshakes: Über 50 ketogene Rezepte zur Krebstherapie, Alzheimerprävention und Gewichtsreduktion

Essen ohne Kohlenhydrate? Ganz leicht in Ketose kommen? Kein Problem! Die zwei Erfolgsautorinnen Dorothee Stuth und Ulrike Gonder zeigen Ihnen, wie der Geschmack auch bei kohlenhydratfreier Ernährung nicht zu kurz kommt. In ihrem Kochbuch und Ratgeber »KetoKüche für Einsteiger: Rezepte und Kraftshakes« stellen sie 50 kreative ketogene Rezepte vor und liefern tolle Anregungen für alle, die (weitgehend) auf Kohlenhydrate verzichten wollen oder müssen. Ob Frühstück, Kraftshake, Hauptgericht oder leichtes Abendessen – alle 50 Rezepte werden auch Sie davon überzeugen, wie gut es im Rahmen von Krebstherapie, Alzheimerprävention oder Diät schmecken kann.

Ketose Buchtipp No.3 – Krebszellen lieben Zucker – Patienten brauchen Fett

Das neue Standardwerk zur ketogenen Ernährung bei Krebserkrankungen. Mit der Diagnose „Krebs“ konfrontiert, suchen viele Menschen nach Möglichkeiten, wie sie selber aktiv dazu beitragen können, den Verlauf ihrer Krankheit positiv zu beeinflussen. Eine der ersten Fragen ist hier meistens: „Kann ich an meiner Ernährung etwas verbessern?“ Und tatsächlich setzt sich eine grundlegende Erkenntnis im klinischen Alltag durch: Krebspatienten profitieren sichtlich von einer fettreichen, kohlenhydratreduzierten Ernährung. Denn Tumoren betreiben einen besonderen Stoffwechsel mit einem hohen Zuckerverbrauch. Der Körper des Patienten verwertet Kohlenhydrate dagegen schlechter er entwickelt sogar eine Insulinresistenz. Die gesunden Körperzellen brauchen nun Fett, um sich ausreichend zu ernähren. Fett, das mit einer angepassten Ernährung zur Verfügung gestellt wird.

Ketose Buchtipp No.4 – Epilepsie: Neue Chancen mit der ketogenen Diät: Wie sie hilft und wie sie durchgeführt wird So gelingt die Umstellung So macht

Wenn Medikamente nicht helfen Epilepsie ist eine häufige Erkrankung im Kindes- und Jugendalter. In Deutschland leben etwa 120 000 Kinder mit Krampfanfällen. Bei vielen werden die Anfälle durch moderne Medikamente seltener oder gestoppt. Doch bei etwa 20-30 % der kleinen Patienten führen die Tabletten nicht zum gewünschten Erfolg. Ketogene Diät – die Erfolgsmethode aus den USA In den USA wird seit Jahren mit großem Erfolg die ketogene Diät eingesetzt – viele Eltern sind begeistert! Diese extrem fettreiche Kost führt erstaunlicherweise zu einer Veränderung im Stoffwechsel des Gehirns. Das Ergebnis: Anfälle werden weniger oder bleiben ganz aus. Die Autoren erklären Ihnen, wie diese Diät wirkt und wann sie bei Epilepsie und anderen seltenen Erkrankungen eingesetzt wird. So gelingt die ketogene Diät im Alltag

Ketose Buchtipp No.5 – Prophylaxe und Therapie durch Artgerechte Ernährung: … oder wollen Sie lieber mit voller Stärke ins Gras beißen?

Das Lehrbuch der modernen Ernährungstherapie erklärt anschaulich, logisch, ausführlich und spannend, wie eine optimale, artgerechte Ernährung aussieht. Dabei werden die Fehler und Gefahren der offiziellen Ernährungsgesellschaften aufgezeigt, die viel Vollkorn und Stärke empfehlen. Stärke ist kein Nahrungsmittel für den Menschen, sondern nur Zucker – in unnatürlich großen Mengen und mitverantwortlich für sehr viele Krankheiten. Dieses Buch beschreibt ausführlich, wie Krankheitsprozesse (Entzündungen, Schmerz) ablaufen und wie Sie selbst durch eine optimale, nährstoffreiche und artgerechte Ernährung verschiedenste Krankheiten schnell und einfach beeinflussen können. Mit dem abschließenden Kochkurs und den Rezepten halten Sie ein vollständiges Lehrbuch in Händen, das von A bis Z alles beinhaltet, was Sie für eine gesundheitsfördernde, optimale Ernährung wissen müssen.

Du willst noch mehr über Ketose wissen?

Wenn du einen Wunsch, Fragen oder Anregungen für den Ketose Artikel hast, oder einfach mal Hallo sagen willst, kannst du mir gerne einen Kommentar schreiben. Ich würde mich sehr freuen.
Bis bald!
Dein, Martin

Affiliate-Links. Links von Dritten sind oft affiliatebasiert, was bedeutet, dass ich einen kleinen Prozentsatz des Verkaufspreises ( ohne zusätzliche Kosten für dich ) erhalten. Falls du das eine oder andere Produkt nicht bei dir im Supermarkt findest, kannst du auf die mit einem Unterstrich markierten Links klicken. Ich verwende diese Lebensmittel oder Küchenhelfer und kann sie mit guten Gewissen empfehlen. Vielen Dank für deine Unterstützung!

18 Kommentare auch kommentieren

  1. Gerd Erich Treptow sagt:

    ich habe seit fast 24 Jahren ALS und lebe in einer spanischen Residencia (Behindertenwohnheim). Da es hier nur Einheitsessen gibt, ist es sehr schwer oder fast unmóglich eine Ketontherapie durchzufúhren. Habe schon Schwierigkeiten eine Zitroneneinnahme zu erreichen, da hier in Spanien, bzw. in der Residencia, keine Kenntnisse der alternativen Medizin vorhanden sind. Die Spanier leben im Úberfluss, d.h. wenn du nicht 3 x Mal am Tag úppig Nahrung zu dir nimmst, dann schicken sie dich zum Arzt, der das auch nicht versteht, mit der alternativen Ernáhrung. Ich bewege mich da auf einem sehr dúnnen Eis, habe eine Chía-Einnahme durchsetzen kónnen und versuche andere Komponenten durch Erklárungen, erreichen zu kónnen oder dass sie mir zumindest ein wenig genehmigt werden.
    Zu dem Artikel muss ich leider sagen, vieles ist fúr mich unverstándlich beschrieben und werden einschlágige Kenntnisse vorausgesetzt. Fúr einen absoluten Laien wie mich, ist es besser Rezepte der Ketonernáhrung an Hand zugeben. Auch die Literatur ist in Spanien sehr schwer zu bekommen und ich begrússe eine einfachere Handhabung. Dennoh bin ich nicht abgeneigt, im Rahmen meiner Móglichkeiten, das eine oder andere fúr mich anwenden zu kónnen.
    Einen lieben Gruss aus Spananien und wúrde mich úber eine Antwort freuen, also is dahin
    Gerd Erich Treptow

    1. Martin sagt:

      Hallo Herr Treptow,

      vielen Dank für Ihr Feedback.

      Ich hoffe Sie können auch die Spanier bald von der ketogenen Ernährungsweise überzeugen.
      Vielleicht schaffen wir es gemeinsam, Stück für Stück indem wir diesen Artikel über Ketose verbessern.

      Ich würde gerne mehr erfahren,
      Welche Teile des Artikels noch unverständlich sind?
      damit ich diese Teile noch einmal verständlicher schreiben kann.

      Auch würde mich interessieren,
      Welche weiteren Themen in Bezug auf Ketose & Ketogene Ernährung für Sie interessant sein können.

      Dank & Gruß,
      Martin

  2. Solveig sagt:

    Hallo, ganz herzlichen Dank für diese sehr Informative Seite. Für mich war alles verständlich geschrieben. Mich würde noch interessieren, wielange man braucht um in die Ketose zu kommen und für wen das nicht geeignet ist.
    Auch, ob man nach einer Gewichtsreduzierung irgend wann wieder mehr KH essen kann oder ob dann wieder der JoJo-Effekt zuschlägt.
    Vielen Dank.
    Viele Grüße
    Solveig

    1. Martin sagt:

      Hallo,

      vielen Dank für dein Feedback und deine Fragen.

      Wie lange braucht man um in Ketose zu kommen?
      Damit der Körper in den Zustand der Ketose kommt,
      muss er bestimmt Enzyme bilden, die das Fett gut in Energie umwandeln können.
      Das dauert in der Regel 3-4 Tage. In dieser Zeit ist man etwas matter und müder.
      Sobald man sich wieder fit fühlt, ist das ein gutes Indiz, dass der Körper die Enzyme ausreichend herstellt.

      Es gibt ein paar Krankheiten, bei der von einer Ketose abgeraten wird. Für Personen mit Diabetes, Nierenfunktionsstörungen, Herz-Kreislaufkrankheiten oder erhöhten Blutfettwerten ist die ketogene Ernährung grundsätzlich nicht geeignet. Auch für Schwangere wird sie nicht empfohlen. Da ich kein Arzt bin, ist mein Rat, vor der Ernährungsumstellung, diese immer mit seinem Arzt abzusprechen.

      Grundsätzlich kann man jeder Zeit wieder KH essen oder auch ein Leben lang Low-Carb (weniger als 100g KH pro Tag) weiter essen. Ich persönlich würde dann Stück für Stück die KH-Anzahl anheben.

      Der Jojo-Effekt hat eine andere Ursache. In vielen Diäten verliert man auch Muskelmasse. Unsere Muskeln sind unsere Energieverbrenner. Ergo verbrennt man auch weniger, wenn man weniger Muskeln hat. Wenn man in Ketose ist und auf seine Eiweißzufuhr achtet, werden fast keine Muskeln abgebaut. Dadurch kommt es auch zu keinem Jojo-Effekt. Sobald die KH wieder erhöht werden, nimmt man zwar 2kg zu, aber das ist nur Wasser. Danach bleibt das Gewicht stabil (außer man isst zu viel). Am wichtigsten bei der ganzen Ketose, in meinen Augen der Eiweißwert. Dieser wird oft vergessen. Oft liest man nur, dass viel Fett und wenig Kohlenhydrate ausreichen. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Isst man zu wenig Eiweiß in der Ketose, verliert man Muskeln. Isst man zu viel Eiweiß fliegt man leicht aus der Ketose, da zu viel Eiweiß in Kohlenhydrate umgewandelt werden. Der Eiweißwert sollte moderat gehalten werden. Als Faustformel gilt 50-100g pro Tag. Man kann seinen Eiweißwert auch genauer bestimmen (siehe oben im Artikel).

      Ich hoffe ich konnte deine Fragen gut beantworten.

      Wenn weitere Fragen auf dem Herzen liegen,
      immer her damit. 😀

      Dank & Gruß,
      Martin

  3. Anonymous sagt:

    Hallo Martin,

    das mit Diabetes und dass dafür die ketogene Ernährung nicht geeignet ist, stimmt so nicht. Ich habe damit meine Blutzuckerwerte massiv senken können. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich nicht insulinpflichtige Diabetikerin (Typ 2) bin. Ich konnte meine Tabletten reduzieren. Genaue Kontrolle ist natürlich erforderlich und es ist – vielleicht wegen dem Diabetes, vielleicht auch altersbedingt (ich bin 53) schwer, Gewicht zu verlieren. Aber es braucht ein bisschen mehr Zeit und dann geht es auch. Ich muss ein wenig auf die kcal achten. Macht aber nichts, denn bei der Menge an gesundem Fett, die ich zu mir nehme, fällt es ohnehin schwer, zu essen. Aber in meinem Fall hat das ja auch was! 😉

    Herzliche Grüße und ich freue mich auf weitere Informationen auf Deiner Seite
    Christine

    1. Martin sagt:

      Hallo Christine,

      Vielen Dank für den Hinweis. Und super das Sie Ihre Medikamente reduzieren konnten. Ich finde es fantastisch, dass man anscheinend nur aufgrund seiner Ernährung sogar Medikamente reduzieren kann, die einen ja eigentlich gesund machen sollten.
      Ich wünsche Ihnen viel Gesundheit und das Sie vielleicht sogar ganz ohne Tabletten leben können.

      Dank & Gruß,
      Martin

  4. Andrea sagt:

    Ich versuche schon eine Zeitlang Low carb , bin begeistert was einige schaffen, ich persönlich schaff aber nicht einmal 4 lausige Kilos. Ich habe deine Seite jetzt gleich gespeichert, zum nachschlagen. Eigentlich hattest du einen Beitrag von mir auf Instagram gelike. Ich habe noch 2 Fragen und Anregungen welche Messmethoden / Orte sollte man mit dem Callipper messen. Und bei dem 1.Schlüssel wäre es für mich einfacher wenn du ein Beispiel zur Ansicht aufgeschrieben hättest. Ich werde sicherlich einiges ausprobieren. MFG

    1. Martin sagt:

      Hallo Andrea,

      Mit dem Calipper messe ich meine Bauchfalte unterhalb des Bauchnabels. Wenn dort 11mm rauskommt, habe ich quasi 11% Körperfett.
      Genauer ist natürlich die 3 oder 7 Falten Messmethode. Hier ist ein Link mit einem super Onlinerechner => http://www.sportnahrung-engel.de/fitness-tests-rechner/koerperfettrechner
      Vielen Dank für dein Feedback. Ich habe bald endlich Zeit den kompletten Artikel zu überarbeiten und weiter zu schreiben.

      Liebe Grüße,
      Martin

  5. Stefanie Abel sagt:

    Hallo Martin,
    wie sieht es mit Intervalltraining aus? Dazu benötigt man doch Kohlenhydrate?
    Soll ich die Zufuhr vor den Einheit hochfahren oder einen Tag vorher schon? oder ist das nicht nötig?
    Ich fühle mich fit in der Ketose, allerdings habe ich Probleme bei intensiveren Einheiten.
    Danke und liebe Grüße
    Steff

    1. Martin sagt:

      Ich mache auch ab und an Intervalltraining.
      Mir ging es bisher immer gut, auch ohne Kohlenhydrate.
      Das ist ja das tolle an der Ketose.
      Die benötigte Energie kommt aus den eigenen Fettreserven,
      und das sehr effizient.
      Wenn ich einen Ladetag vorher machen würde bzw. vor dem Training Kohlenhydrate zu mir nehmen würde, würde ich einschlafen.
      KH haben nach über einem Jahr in Ketose extreme Wirkungen auf meinen Körper. Ohne Witz, ein Brötchen oder Nudeln und ich bin eine Stunde danach fix und fertig.

      Liebe Grüße,
      Martin

  6. Nadine sagt:

    Hallo Martin

    Dein Bericht ist super.
    Ich fände es super, wenn Du mehr über Kokosöl etc schreiben würdest.
    Und ich pflichte bei, hohe Blutfettwerte korrigieren sich nach unten in der Ketose. Selten tritt eine Fettleber ein.
    Der Gesamtbericht ist sicher noch ausbaufähig. Unsere Gesellschaft hat hundert Jahre gelernt:“Fett ist schlecht“
    Dem sollten wir Rechnung tragen, damit viele Leute anfangen, sich gesund zu ernähren.
    Liebe Grüsse aus der Schweiz.
    Nadine

    1. Martin sagt:

      Hallo Nadine,

      Danke für das tolle Feedback.
      Ein Artikel über Kokosfett ist schon in Planung. 😀

      Liebe Grüße
      Martin

  7. Sonja sagt:

    Hallo. Ich finde deinen Artikel sehr interessant. Da ich nach 15 Jahren Diät Karriere schlussendlich nen Magen Bypass bekommen habe, musste ich mich mal wieder neu mit meinem Essen auseinandersetzen. Nun habe annähernd Normalgewicht aber große Probleme es zu halten.
    Natürlich schiebe ich es auf die KH, denn trotz Kraft- und Ausdauertraining baue ich keine Muskulatur auf, bzw. nicht dem Maße, wie ich es gerne hätte.
    Nun meine Frage:
    Ich hab ein wenig Probleme mit der Errechnung meines EW und Fettanteils.
    Kannst du mir da helfen?
    KH unter 50… ok versuche ich mich langsam
    Grüsse
    Sonja

    1. Martin sagt:

      Hallo Sonja,

      Als Faustformel (für aktive Menschen) kannst du für den Eiweissbedarf deine „Körpergröße – 100“ nehmen. (z.B. 165cm – 100 = 65g Eiweiss pro Tag).
      Mit dem Fettwert/-höhe stellst du dann deine Gesamtkalorien ein.
      z.B.
      165cm / 60kg / aktiver Lebensstil / ca. 1800 kcal (= 60kg x 30 kcal)
      KH 35g pro Tag
      EW 65g pro Tag
      => (KH + EW) x 4 kcal = (35g+65g) x 4 kcal = 400 kcal
      Restliche Kalorien => 1800 kcal – 400 kcal = 1400 kcal
      F => 1400 kcal / 9 kcal = ca. 156g Fett pro Tag

      Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen.
      Liebe Grüße,
      KC Martin

  8. Jo sagt:

    Hey ich habe Diabetes II und binVegan.Kann ich trotzdem kerogen Diät machen??

    1. Martin sagt:

      Hey Jo!

      Das ist eine gute Frage die dir dein Arzt beantworten sollte.
      Auf Facebook gibt es zumindest einige die Diabetis haben und eine Ketogene Diät machen.
      Ob es für dich die richtige Entscheidung ist, sollte dir aber dein Arzt empfehlen.

      Dank & Gruß,
      KC Martin

  9. Nicole Geyer sagt:

    Hey Martin,
    ich finde deine Seiten sehr informativ und sehr gut aufgebaut. Da ich mich erst seit 6 Wochen ketogen ernähre, bin ich noch absoluter Neuling. Trotz App, habe ich massive Probleme meine Makronährstoffe sinnvoll über den Tag zu verteilen. Du hast mir heute ja einen möglichen Tagesplan geschrieben, aber vielleicht kannst ja hier auf deinen Seiten für alle Neulinge erklären, worauf wir achten müssen? Ich hatte z.B. die ganze Zeit zu viel Fleisch auf meinem Speiseplan…
    Was ich als sehr hilfreich empfunden habe: deine „Eselsbrücken zum Einkaufen“.
    Ich bin schon sehr gespannt auf die Weiterentwicklung deiner Seite 🤗
    Ganz liebe Grüße
    Nicole

    1. Martin sagt:

      Vielen, Vielen Dank Nicole.

      Das ist eine gute Idee.
      Ich bastele gerade auch an einem Beispieltag für Veganer, Vegetarier und Omnivoren (Allesesser),
      damit man eine Gute Idee bekommt, wie ein Tag aussehen könnte.

      Als grobe Richtlinie bin ich immer für
      500-1000g Gemüse (z.B. Brokkoli, Blumenkohl, grüne Bohnen,….)
      gesunde Fette (wenig Omega 6 bzw. am Ende der Woche sollte das Omega 6:3 Verhältnis passen) und
      möglichst unverarbeitete Eiweißquellen.

      Hier vielleicht noch ein Tipp, der dir auch helfen kann:
      In der Diät hilft es so roh (unzerkleinert) bzw. unverarbeitet wie möglich zu essen, damit man lange satt bleibt.
      Mal als Bsp. Du kannst einen Smoothie aus 1000g Gemüse in 5 Minuten trinken und bist vielleicht für 1-2 Stunden satt.
      Wenn du dieses Gemüse roh essen wolltest, könntest du einerseits gar nicht so viel Gemüse aufeinmal essen, anderseits macht es viel viel länger satt.
      (!Das man manche Lebensmittel kochen/braten sollte, zählt für mich nicht als Verarbeitung!)

      Liebe Grüße und viel Erfolg auf deinem Weg,
      Martin

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